Unter thermoplastischen
Kunststoffen versteht man Kunststoffe, die bei Temperaturerhöhung
und Überschreiten des Erweichungspunktes schmelzen,
sich warm verformen lassen und nach Abkühlung wieder
erstarren.
Zu diesen Produkten zählen z.B. Polypropylen, Polyethylen,
Polyester, Polyamid, Duroplast-Beschichtungspulver,
Cellulose- Ester etc.
Nachstehend und stellvertretend für o.g.
Thermoplaste ist eine projektierte und gelieferte Aufbereitungsanlage
für Polyethylen dargestellt. Aufgrund der geringen
Temperaturfestigkeit der Thermoplaste ist eine Versprödung
des Produkts mit Stickstoff (LN2)
erforderlich.
Die
Auslegung basiert auf folgender Aufgabenstellung:
Das Kunststoffgranulat wird aus dem Silo dosiert und unter
Beigabe des Siebmaschinengrobgutes dem Wirbelschneckenkühler
zur Versprödung zugeführt. Vom Schneckenkühler
gelangt das Granulat zur Vermahlung auf die Contraplex-Stiftmühle
CW und wird dort auf ca. 99% < 500 µm (mit Anteil
von ca. 70% < 150 µm) zerkleinert. Über
ein Bunkeraufsatzfilter erfolgt die Produktabscheidung auf
die nachgeschaltete Siebmaschine. Das 150 µm Endprodukt
wird dort abgesiebt und wiederum über ein autom. Filter
als Endprodukt abgeschieden. Eine Cryogenautomatik steuert
die LN2-Zufuhr
der Gesamtanlage. Zur Minimierung des Stickstoffverbrauchs
ist die Anlage isoliert.