Kosmetische
Puder retuschieren die Haut und machen sie glatt und
geschmeidig. Als Babypuder schützt es die Haut
durch die Aufnahme von Feuchtigkeit vor Wundsein. Alpine
liefert komplette Systeme für die Zerkleinerung,
Homogenisierung und Formulierung.
Das Anlagenschema zeigt eine Mahl- und Mischanlage für
Babypuder, die für eine Endproduktfeinheit von
97% < 45 µm und feiner ausgelegt wurde.
Dem Aufgabeprodukt, in diesem Fall Kreide oder Talkum,
wird in einem speziellen Mischer ca. 0,1% Parfüm
(als flüssige Substanz) hinzugefügt. Die nachfolgende
Zerkleinerung und Homogenisierung erfolgt auf zwei hintereinander
geschalteten Feinprallmühlen Typ UPZ mit Stiftscheibenausrüstung.
Die Anlage ist hier nicht druckstossfest ausgeführt.
Wird anstelle eines mineralischen Rohstoffes ein organisches
Produkt wie z.B. Getreidestärke als Puderbasis
verwendet, so sollte die Anlage druckstossfest 10 bar (Ü)
ausgeführt sein
Anlage für Babypuder in nicht
druckstoßfester Ausführung. Die Maschinenauslegung
erfolgt nach geforderter Endproduktleistung und Abklärung
der detaillierten Aufgabenstellung.
A = Aufgabeprodukt
B = Parfümzugabe
C = Endprodukt
Nachstehend das Beispiel einer 10 bar (Ü) Anlage
für Gesichtspuder. Hier wurde als Endproduktfeinheit
97% < 15 µm vorgegeben. Das organische
Aufgabeprodukt liegt mit einer Körnung von 97% < 35 µm
vor. Für die Aufmahlung und Homogenisierung wird die
Alpine Aeroplex-Spiralstrahlmühle AS eingesetzt. Die
Formulierung des Endproduktes und die Entstaubung der Anlage
erfolgt in einer weiteren bauseitigen Prozessstufe.
Legende
1 = Dosierschnecke mit Behälter und Rührwerk
2 = Zellenschleuse 10 bar (Ü)
3 = Spiralstrahlmühle AS
4 = Zyklon
5 = Ex-Schutzventil
6 = Schaltschrank
A = Aufgabeprodukt
B = Endprodukt
C = zum bauseitigen Filter