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MECHANISCHE VERFAHRENSTECHNIK – Anwendungen – Chemie – Wolframcarbid

 
Aufbereitung von Wolframcarbid

Foto Schweißer 1Foto Schweißer 2 Wolframcarbid ist ein hartes, sprödes Keramikmaterial, das in Verbindung mit ca. 6 - 10% Kobalt ein hartes Cermet (Keramikmetall) bildet.

Dieses Material wurde aufgrund der hohen, zähharten und verschleißfesten Eigenschaften entwickelt, z.B.:

als Basismaterial von Bohrkronen
zur Oberflächenbeschichtung von Metallen im Spritzverfahren
zum Auftragsschweißen mittels Fülldrähten



Es hält hohen Druckbelastungen während des Schneidprozesses beim Bohren stand und bildet bei Oberflächenbeschichtungen einen hocheffektiven Schleißschutz. Klassische Feinheitsforderungen, abhängig von Herstellung und Primärkorn, sind z.B. d50 0,5 - 1,5 µm bzw. d97 = 1,5 - 5 µm. Gröbere Mahlungen sind mit der Fließbett-Gegenstrahlmühle AFG - bezogen auf Wolframkarbid - im Bereich d97 = 1,5 - 80 µm möglich. Die Aufgabekorngröße (Agglomerate) beträgt < 3 mm.



Fließbett-Gegenstrahlmühle AFG Legende

1 = Taktschleuse
2 = Fließbett-Gegenstrahlmühle AFG
3 = autom. Filter
4 = Taktschleuse
5 = Gebläse
6 = Schaltschrank

A = Aufgabeprodukt
B = Endprodukt


Die Anlage ist aufgrund der schleißenden Eigenschaften des Wolframcarbids an den produktberührten Anlagenteilen mit Vulkollanverschleißschutz versehen. Das Sichtrad, des in der Mühle integrierten Sichters, besteht aus verschleissfestem Feinguss.


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